Red Hand Day
icon.crdate10.02.2026
Rund 250.000 Mädchen und Jungen unter 18 Jahren dienen weltweit in Armeen, Rebellengruppen und Milizen als Kindersoldat/innen. Zu ihrer Rekrutierung ist den Kriegsparteien jedes Mittel recht: Kinder werden entführt, bedroht, mit falschen Versprechungen gelockt, ihre Not wird ausgenutzt. Einmal in den Reihen bewaffneter Gruppen oder Armeen, werden sie schonungslos eingesetzt als Kuriere, Spione, zur Minenräumung und im direkten Kampf. Brutale Gewalt ist an der Tagesordnung, Ungehorsam und mangelnde Loyalität werden hart bestraft. Nur wenige Kindersoldat/innen überleben dies, werden befreit oder können fliehen.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf der ganzen Welt protestieren am sogenannten Red Hand Day mit symbolischen roten Handabdrücken gegen die Ausbeutung und den Einsatz von Kindern und Jugendlichen als Soldat/innen in Kriegen und Konflikten.
Auch die katholische Religionsgruppe der Klasse 6 von Herrn Peter Niemann hat sich mit diesem bedrückenden Thema befasst, ebenfalls rote Handabdrücke gestaltet und diese im Schulhaus ausgehängt. Zudem haben die Schüler/innen einen Kuchen- und Muffin-Verkauf in der Schule durchgeführt. Der gesamte Erlös in Höhe von rund 150,- Euro wurde an ein Kinderkrankenhaus in Südamerika („Diospi Suyana“ in Peru) gespendet, welches vor allem arme Menschen in den Anden medizinisch versorgt und auf Unterstützung aus dem Ausland angewiesen ist. Die Sechstklässler/innen haben mit ihrer Aktion ein beeindruckendes Zeichen der Solidarität gesetzt und gezeigt, dass auch junge Menschen mit kleinen Beiträgen Großes bewirken können.










