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Vom 31.03 - 07.04.2017 fand der 1.Teil des Schüleraustausches Jestetten - Clisson statt:

Endlich war es so weit. Um 22.00 Uhr kamen sie nach 15 Stunden Fahrt in Jestetten an. Sie waren sichtlich erschöpft, aber auch sehr gespannt, wie wohl ihre Gastfamilie ist. Darum wurden wir als Erstes den Austauschschülern vorgestellt und Frau Voss und Frau Weiermann begrüßten alle ganz herzlich in der Aula der Realschule. Nachdem alles Wichtige besprochen war, gingen wir mit den Franzosen jeweils nach Hause.
Samstag und Sonntag hatten die Familie Zeit, etwas mit ihren Gastschülern zu unternehmen. Viele gingen zum Rheinfall, zum Munot oder erkundeten einfach ihre Umgebung. Anfangs waren die Franzosen noch recht schüchtern, doch das legte sich schnell, und danach hatte man richtig Spaß mit ihnen.
Am Montag war dann auch schon wieder Schule. Die Austauschschüler besichtigten die Schule und machten eine Ralley durch Jestetten. Dienstag besuchten wir das Zeppelinmuseum in Friedrichshafen und fuhren anschließend mit dem Katamaran „Friedolin“ nach Konstanz und hatten dort Zeit zur freien Verfügung. (siehe unteren Bericht) Am Mittwoch waren wir wieder in der Schule. Die Franzosen backten in der Schulküche Crepes und hatten danach Unterricht mit ihren Gastgebern. Am Abend fand die Abschiedsfeier (Fete d’adieu) beim Käppele in Dettighofen statt, wo wir nochmals Zeit miteinander verbrachten und gemeinsam grillten. Am Donnerstag stand ein großer Ausflug auf dem Plan. Wir gingen in den Europapark! Dies sollte zwar anfangs eine Überraschung für die Franzosen werden, doch das sickerte schnell zu allen durch. Trotzdem hatten wir alle sehr viel Spaß, da von den Austauschschülern noch keiner im Europapark war. Am Besten gefielen ihnen die Achterbahnen. Freitagmorgen hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen. Um 07.00 Uhr trafen wir uns alle, um gemeinsam „Tschüss“ zu sagen. Bei manchen flossen sogar Tränen. Dann fuhren sie um 07.45 Uhr los, und wir gingen in den Unterricht.
Mein Fazit: Es war eine wunderschöne Zeit, die ich nie wieder vergessen werde. Es hat mir sehr Spaß gemacht, an diesem Austausch teilgenommen zu haben. Ich würde es jederzeit wieder machen, da ich nicht nur besser sprechen gelernt habe, sondern auch ein bisschen mutiger und selbstbewusster geworden bin. Es war wirklich eine wunderbare Woche, die viel zu schnell zu Ende ging.
Vielen Dank nochmals an Frau Voss und Frau Weiermann-Schaub, an die Gastfamilien und an alle, die diesen Austausch mit organisiert haben und uns dieses tolle und unvergessliche Erlebnis ermöglicht haben.
 
Bericht: Maja Isele (9a)
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Ausflug nach Friedrichshafen ins Zeppelinmuseum und nach Konstanz
 
Heute, Dienstag, den 04.04.2017, ist der vierte Tag, seit dem die Austauschschüler nun bei uns sind, und es macht riesigen Spaß mit ihnen! Um 07.30 Uhr begann die Schule für alle ganz normal. Die erste Stunde waren die Austauschschüler mit uns im Unterricht dabei. Um 08.15 Uhr trafen wir uns dann im Wintergarten und liefen gemeinsam zum Bahnhof. Um 09.05 Uhr kam der Zug und wir fuhren -mit einmal Umsteigen- nach Friedrichshafen, wo wir um 11.00 Uhr eintrafen. Da die Besichtigung jedoch erst um 12.30 Uhr anfing, hatten wir bis dahin Zeit zur freien Verfügung. Wir schauten uns Friedrichshafen in 5er- Gruppen genauer an, es ist eine sehr schöne Stadt am Bodensee.
Als die Besichtigung dann endlich anfing, wurden wir wieder aufgeteilt: eine Führung war auf Deutsch, die andere auf Französisch, extra für die Austauschschüler. Die Dame, die uns alles zeigte, begann mit dem Aufbau eines Zeppelins. Welche Materialien benötigt man für das Gerippe oder die Außenhaut? Danach ging es weiter mit dem Größenvergleich. Die Länge eines alten Zeppelins und die eines Neuen, sowie zum Vergleich die Länge eines modernen Flugzeuges. Als Nächstes besichtigten wir das Innere der Hindenburg. Dies war der größte Zeppelin, der gebaut wurde (Es war natürlich nicht die echte Hindenburg. Im Museum gibt es einen kleinen Teil, der nachgebaut wurde). Es war sehr interessant zu sehen, dass der Innenraum fast genau so aussah wie in einem alten Passagierschiff. Es gab einen großen Speisesaal, Toiletten, Schlafzimmer und Aufenthaltsräume. Deshalb wurden die Zeppeline „Starluftschiffe“ genannt.
Danach machten wir zwei Versuche: Wie viel kg kann 1 m³ Helium tragen? (Lösung: 1 kg) Wie kann eine Papiertüte fliegen? (Lösung: durch heiße Luft im Innenraum). Anhand eines Fotos erzählte uns die Dame den Untergang der Hindenburg, und dass es nur eine halbe Minute gedauert hat, bis die Hindenburg vollständig verbrannt ist. Dabei sind leider auch 36 Passagiere ums Leben gekommen. Wir sahen noch ein Portrait des Erfinders Ferdinand Adolf Heinrich August Graf von Zeppelin aus Konstanz. Darauf folgte der Aufbau einer Zeppelinhaut und am Schluss sahen wir noch einen alten Motor eines Zeppelins. Wir bedankten uns recht herzlich bei der Dame für die tolle Führung und machten uns auf den Weg zum Ufer des Bodensees.
Nach Konstanz ging es dann um 14.00 Uhr mit dem Katamaran „Fridolin“, das war sehr spannend, nicht nur für die Austauschschüler! Dort angekommen hatten wir Zeit zur freien Verfügung bis um 16.30 Uhr. Einige gingen in das Einkaufszentrum „Lago“, andere bummelten durch die Stadt. Als wir dann mit dem Zug wieder nach Hause fuhren, ging ein sehr schöner aber anstrengender Tag zu Ende.  Um 18.06 Uhr kamen wir erschöpft aber voller neuer Eindrücke am Jestetter Bahnhof an. Uns allen hat dieser Ausflug sehr gefallen!
 
Bericht: Maja Isele (9a)