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Auch in diesem Schuljahr sind die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen der Realschule Jestetten ausgeschwärmt, um in einem fünftägigen BORS-Praktikum (Berufsorientierung der Realschule) die Luft des Berufslebens zu schnuppern.
Dieses Praktikum soll vor allem diejenigen Schüler bei der Berufswahl unterstützen, die nach dem Abschluss der mittleren Reife in Klasse 10 keine weiterführende Schule besuchen, sondern den Weg in eine Berufsausbildung gehen möchten.
Doch auch für diejenigen Schüler, die später noch ein weiterführendes Gymnasium, ein Berufskolleg oder ein Berufsfachschule besuchen möchten, ist dieses fünftägige Praktikum ein Gewinn.
Dank der Bereitschaft vieler Firmen der hiesigen Region wie auch der nahe gelegegen Schweiz konnten alle 77 Schülerinnen und Schüler der Realschule interessante Einblicke in die unterschiedlichsten Ausbildungsberufe, Firmen und Betriebe erhalten.
Im Gemeinschaftskunde- und Deutsch-Untericht hatten die BORS-Praktikanten zuvor gelernt, wie ein Bewerbungsschreiben und ein Lebenslauf aussehen muss, wie man sich in einem Betrieb zu verhalten hat, was von ihnen erwartet wird, und so konnten und mussten sich die Schüler anschließend selbstständig um ihren Wunsch-Praktikumsplatz bemühen.
So vielfältig wie die Berufswelt selbst waren denn auch die von den Schülern ausgesuchten Stellen. Darunter waren Arzt- und Zahnarztpraxen, Physiotherapeuten, Architekturbüros, Apotheken, Augenoptiker, Schreiner- und Elektrobetriebe ebenso wie Kindergärten, Kliniken, Gastronomie, Banken, Baufirmen und Rathausverwaltungen.
Einblicke in die Arbeitswelt gewährten den Schülern auch KFZ-Werkstätten, Einzelhändler, Friseure oder auch der Flughafen Zürich. Alle Schüler wurden an ihren Schnupper-Arbeitsplätzen von den betreuenden Lehrkräften der Realschule besucht, die dabei selbst Einblick in die Ausbildungsbetriebe nehmen konnten und sich dabei herzlich für das Engagement der Firmen bedankten.
Im Anschluss an das Praktikum müssen alle BORS-Praktikanten eine schriftliche Dokumentation über ihre Erfahrungen im Arbeitsalltag des besuchten Betriebes erstellen und im Rahmen einer Präsentation in der Klasse darüber berichten. Hierfür erhalten sie eine Note und ein Zertifikat, das auch einer künftigen Bewerbungsmappe beigelegt werden kann. Viele Arbeitgeber kennen mittlerweile dieses Zertifikat und legen großen Wert darauf. Sowohl die Lehrkräfte wie auch die beteiligten Firmen waren erfreut über das Interesse und Engagement der teilnehmenden Schüler, denen die gesammelten Erfahrungen bei der Berufswahl sicher von großem Nutzen sein werden.
 
Bericht: Herr Haußmann