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79 Neuntklässler der Realschule bekamen am Dienstag, den 28. November, im Rahmen der „Berufsorientierung an Realschulen BORS“, umfassende Informationen zu verschiedenen Ausbildungsberufen aus erster Hand.
Hierzu waren die so genannten Ausbildungsbotschafter der Industrie- und Handelskammer Konstanz in den Musiksaal gekommen, um über den Weg in den Beruf, das Bewerbungsverfahren, die Ausbildungsvergütung, Weiterbildungsmöglichkeiten und vieles mehr zu berichten.
Jenny Tritschler und Sandra Schreiber stellten lebendig und anschaulich ihr Ausbildungsunternehmen, die Volksbank Hochrhein, vor und zeigten den Weg hin zu den Berufen im Bankwesen auf, den Bankkaufleuten (Bankkauffrau/-mann), dem Finanzassistenten bis hin zum Studium des Bachelor of Arts. Fragen zur Ausbildungsvergütung, zur Keiderordnung für angehende Bankkaufleute bis hin zum Assessment-Center wurden kompetent beantwortet. Spannend waren auch die Ausführungen zu den Aufstiegsmöglichkeiten, so wird von der VoBa etwa ein persönlicher Karriereplan entwickelt, der hin zum Bankfachwirt, dem Bankbetriebswirt bis hin zum dipolmierten Bankbetriebswirt führen kann. Interessant zu hören, war zudem, dass es einen Azubi-Blog gibt, in dem man die Auszubildenden kennen lernen kann, die dort regelmäßig über aktuelle Projekte und Veranstaltungen rund um den Ausbildungsalltag informieren.
Daniel Häufle war zusammen mit seinem Kollegen J.Beckmann aus Singen gekommen, wo beide im dortigen Maggi-Werk eine Ausbildung zum Elektriker für Betriebstechnik absolvieren. Neben den interessanten Informationen zur Firma Maggi, deren Vielzahl an Produkten und dem Nestlé-Konzern gab es lebendige Einblicke in den Arbeitsalltag eines Elektrikers. Vor- und Nachteile einer Ausbildung und die Umstellung von der Schulbank in die Ausbildung wurden genauso benannt, wie die Arbeitszeiten, die Sonderzahlungen wie etwa Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder auch die betriebsinternen Schulungen, Projekttage, Azubi-Workshops oder der Austausch mit der Firma GF.
Im Anschluss daran gab es spannende Einblicke in den Beruf des Vermessungstechnikers bzw. der Vermessungstechnikerin. Annabell Bauer, als Auszubildende beim Vermessungsbüro Frey und Ganter angestellt, zeigte auf, welche Voraussetzungen man für diesen interessanten Beruf mitbringen sollte. So sei es von Vorteil, wenn man bereit sei, egal bei welchem Wind und Wetter, nach draußen zu gehen, denn die Arbeit teile sich in Innen- und eben auch in den spannenden Außendienst, auch bei Regen, Schnee und Sturm.
Genau diese Abwechslung hatte auch Dominik Wassmer dazu bewogen, ebenso diesen Beruf zu ergreifen, allerdings mit dem Landratsamt Waldshut als Arbeitgeber. Mit viel Bildmaterial und sehr verständlich zeigten die beiden Auszubildenden auf, welch vielfältige Arbeitsgeräte bei ihnen zur Anwendung kommen. Vom einfachen Gerät wie dem Senkel, einem Bandmaß, dem Nivellier, bis hin zum Tachymeter, dem Laserscanner und selbst einer Drohne mit Lasermesstechnik wird hier gearbeitet.
Dieser informative Vormittag endete mit viel Applaus der Neuntklässler, einem kleinen Geschenk für die Referent/innen und einem herzlichen Dankeschön des Schulleiters Peter Haußmann.
 
Bericht: Herr Haußmann