Schuljahr 2012/2013
Im Rahmen unseres EWG-Unterichts haben wir mit unserer Lehrerin Frau Barth am Montag, den 18.03.2013 das Amtsgericht in Singen besucht. Dabei durften wir zwei Gerichtsverhandlungen verfolgen:

1.Fall: Fahrerflucht

Wir erreichten das Gericht gegen 9 Uhr. Die Verhandlung hatte zu diesem Zeitpunkt schon begonnen, also gingen wir leise in den Gerichtssaal. Die Staatsanwältin las gerade die Anklage gegen einen 91-Jährigen vor. Sie lautete: Unfall mit Fahrerflucht. Der Angeklagte wurde beschuldigt beim Herausparken seines Autos mit Schwung ein parkendes Auto angefahren und beschädigt zu haben. Er stieg in diesem Moment aus, schaute auf sein Auto, da ihn eine Frau (Zeugin) darauf aufmerksam gemacht hatte. Er konnte aber keinen Schaden an seinem Auto feststellen und so ging er seinen Geschäften nach. Er hatte versäumt beim anderen Auto nach Schäden zu sehen.
Nach der Zeugenaussage dieser 64-jährigen Frau, die das ganze beobachtet hatte, wurde der Angeklagte für schuldig gesprochen.
Strafmaß: Führerscheinentzug und Geldstrafe
Wir waren alle sehr berührt und empört über das Urteil, das unserer Meinung nach zu hart war. Der Mann hätte eine Prüfung über seine Fahrtauglichkeit machen sollen.

2.Fall: Schwere Körperverletzung

Nach einer kurzen Pause begann der zweite Prozess. Ein 26-jähriger Mann wurde angeklagt, 2 Männer nach einem Kneipenbesuch mit Pfefferspray besprüht zu haben, sie dazu gezwungen auf den Boden  zu liegen und sie daraufhin mehrfach mit seinen Schuhen auf den Kopf getreten zu haben.
Es wurden befragt: Exfreundin, die 2 Opfer, die vermutlich der rechtsradikalen Szene angehören und ein Passant. Nach diesen Zeugenaussagen wurde der Angeklagte für schuldig gesprochen.
Strafmaß: 1 Jahr Freiheitsstrafe, Geldstrafe, er muss die Kosten der Gerichtsverhandlung tragen.
Wir fanden das Urteil gerechtfertigt, da noch Rauschmittel im Spiel waren.

Der Ausflug war für uns alle ein lehrreiches und informatives Erlebnis. Wir alle würden das gerne noch mal wiederholen und können es an alle weiteren Lehrer nur empfehlen. Wir haben daraus gelernt, dass es Gesetze gibt, in deren Rahmen die letztendliche Entscheidung beim Richter liegt. Auch wenn wir unterschiedliche Meinungen zu seiner Entscheidung haben und nicht immer zustimmen. Wir beendeten unseren Ausflug mit einem Abschlussfoto vor dem Gericht.

(Bericht: Jessica Markstädter und Michelle Urbig, 8a)

Bericht der Gerichtsverhandlung vom 18.03.2013 in Singen.

 

Amtsgericht ;

1.Fall : Fahrerflucht

 

Unsere Klasse 8a erreichte das Gericht gegen 9 Uhr am Montag. Die Verhandlung hatte zu diesem Zeitpunkt schon begonnen, also gingen wir leise in den Gerichtssaal. Die Staatsanwältin las gerade die Anklage gegen einen 91-Jährigen vor. Sie lautete: Unfall mit Fahrerflucht. Der Angeklagte wurde beschuldigt beim Herausparken seines Autos mit Schwung ein parkendes Auto angefahren und beschädigt zu haben. Er stieg in diesem Moment aus, schaute auf sein Auto, da ihn eine Frau (Zeugin) darauf aufmerksam gemacht hatte. Er konnte aber keinen Schaden an seinem Auto feststellen und so ging er seinen Geschäften nach. Er hatte versäumt beim anderen Auto nach Schäden zu sehen.

Nach der Zeugenaussage dieser 64-jährigen Frau, die das ganze beobachtet hatte, wurde der Angeklagte für schuldig gesprochen.

Strafmaß: Führerscheinentzug und Geldstrafe

Wir waren alle sehr berührt und empört über das Urteil, das unserer Meinung nach zu hart war. Der Mann hätte eine Prüfung über seine Fahrtauglichkeit machen sollen.

 

2.Fall : Schwere Körperverletzung

 

Nach einer kurzen Pause begann der zweite Prozess. Ein 26-jähriger Mann wurde angeklagt, 2 Männer nach einem Kneipenbesuch mit Pfefferspray besprüht zu haben, sie dazu gezwungen auf den Boden zu liegen und sie daraufhin mehrfach mit seinen Schuhen auf den Kopf getreten zu haben.

Es wurden befragt: Exfreundin, die 2 Opfer, die vermutlich der rechtsradikalen Szene angehören und ein Passant. Nach diesen Zeugenaussagen wurde der Angeklagte für schuldig gesprochen.

Strafmaß: 1 Jahr Freiheitsstrafe, Geldstrafe, er muss die Kosten der Gerichtsverhandlung tragen.

Wir fanden das Urteil gerechtfertigt, da noch Rauschmittel im Spiel waren.

Der Ausflug war für uns alle ein lehrreiches und informatives Erlebnis. Wir alle würden das gerne noch mal wiederholen und können es an alle weiteren Lehrer nur empfehlen. Wir haben daraus gelernt, dass es Gesetze gibt, aber die letztendliche Entscheidung beim Richter liegt. Auch wenn wir unterschiedliche Meinungen zu seiner Entscheidung haben und nicht immer zustimmen. Wir beendeten unseren Ausflug mit einem Abschlussfoto vor dem Gericht.

 

 

Jessica und Michelle ,der Klasse 8a.

 

 

 

Nächste Termine

Keine Termine

Moodle Lernplattform

thumb moodle

Schulhomepage AWARD

Bewerte diese Homepage auf Schulhomepage.de!

thumb naturpark

Vertretungsplan online

thumb vertretungsplan-icon

Speiseplan Mittagstisch

thumb speiseplan-icon

Besucher

Heute 103

Gestern 102

Monat 2031

Insgesamt 937243

Berufswahl-Siegel Baden-Württemberg

boris

AUBI plus

aubi

thumb schule ohne rassismus