Schuljahr 2013/2014
welle
Bald ist es wieder so weit, ein neues Theaterstück der Theater-AG der Realschule Jestetten steht kurz vor der Aufführung. 38 junge Schauspieltalente der Klassenstufen 5 bis 10 proben seit mehreren Wochen das Theaterstück „Die Welle“, nach dem Roman von Morton Rhue.
Unter der Regie von Elke und Peter Haußmann nimmt das Theaterstück Gestalt an, in dem es um den National- sozialismus, die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges und die Behandlung dieser Themen im Unterricht geht.
Der Roman, wie auch das Theaterstück beruhen auf einer wahren Begebenheit, welche sich im Jahre 1967 genau so an einer amerikanischen High School im kalifornischen Palo Alto zugetragen hat.

„Das ist doch Schnee von gestern“, sagt Brian, der Footballfreak und ergänzt: „Was geht mich das denn heute noch an?“ Die meisten der Mitschülerinnen und Mitschüler seiner High School Klasse reagieren ähnlich gelangweilt und ablehnend, als ihr Geschichtslehrer Ben Ross sie mit Bildern aus der Nazi-Zeit und von Konzentrationslagern konfrontiert.
„Dann müssen doch alle blind und taub gewesen sein“, so äußern sich Brian, David, Amy und die anderen Schüler.
Sie ahnen nicht, dass sie schon bald darauf Teil eines Experiments werden. Durch ihr eigenes Verhalten zeigen sie, wie schnell faschistoides Denken und Handeln „normal“ werden kann.
Kritiklos akzeptieren sie, dass ihr Lehrer Ben Ross Disziplin und Gemeinschaftssinn als neue Tugenden in die Klasse einbringt, einen neuen Gruß verlangt und schließlich Mitgliedsausweise verteilt.
Sie schätzen das Gefühl, dadurch nicht mehr „nur eine Klasse“, sondern eine „Einheit“ mit besonderen Privilegien zu sein. Als dann die Gruppe zur Aktion schreitet und eine Bewegung auslöst, die sich über die ganze Schule ausbreitet, gerät das Experiment außer Kontrolle...

„Die Welle“ – „eine Unterrichtseinheit, die zu weit ging“, so heißt es im gleichnamigen Roman von Morton Rhue. 1967 initiierte der junge Lehrer Ron Jones sein ungewöhnliches Experiment in einer kalifornischen High School.
„Ich wollte, dass die Schüler erfahren, wie es damals in Deutschland zuging. Sie sollten nicht nur lesen, sondern selbst erleben, wie die Menschen unter der Nazi-Herrschaft gelebt haben. Sie sollten erfahren, dass Faschismus kein Phänomen ist, das nur andere Menschen betrifft, dass es in jedem von uns steckt und dass jeder für seine Handlungen verantwortlich ist.“
Als aus dem Spiel bitterer Ernst zu werden drohte, brach er das Experiment ab. Sein Bericht darüber, wie leicht sich die Vorgänge in Deutschland nach 1933 jederzeit wiederholen lassen, ist Grundlage eines Romans, zweier Filme und der Theaterfassung, die die Theater-AG der RS Jestetten auf die Bühne bringt.

Erleben und sehen Sie selbst: „Die Welle“ – eben KEIN Schnee von gestern.

Das Theaterstück wird am Samstag, den 05.April 2014 in der Gemeindehalle Jestetten aufgeführt (Einlass 19.00 Uhr; Beginn 20.00 Uhr).

Eine zusätzliche Aufführung gibt es am Freitag, den 11.April 2014 in Grießen (Einlass 19.00 Uhr / Beginn 20.00 Uhr), so dass eine weitere Möglichkeit besteht, die Jungschauspielerinnen und –schauspieler auf der Bühne sehen zu können.

Die Kinder und Jugendlichen, wie auch das Kollegium und die Schulleitung der Realschule Jestetten, freuen sich auf zahlreiche Theaterfreunde.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Die Bewirtung übernehmen der Förderverein und der Elternbeirat der RSJ.

 

Zahlreiche Bilder der Aufführungen finden Sie in unserer Fotogalerie.

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