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Am Samstag, den 25. Juli, richtete das Jugendrotkreuz bereits zum 11. Mal einen Schulsanitätstag als Dankeschön für alle Schülerinnen und Schüler aus, die sich an ihren Schulen in Sanitätsgruppen für ihre Mitschüler engagieren. Insgesamt 350 Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Einzugsgebiet des Badischen Roten Kreuzes reisten zu diesem Treffen an den Bodensee an. Auch die Schulsanis der Realschule Jestetten machten sich frühmorgens um 7.21 Uhr vom Bahnhof Jestetten aus auf den Weg. In Allensbach angekommen ging es mit der Fähre auf die Insel Reichenau zur gastgebenden Walahfrid Strabo Schule. Nach einer gemeinsamen Begrüßung aller Gruppen in der Sporthalle durften verschiedene Rettungsorganisationen spielerisch erkundet werden.
Für die Jestetter Schulsanis ging es zunächst zur Rettungshundestaffel der DLRG. Hier zeigten die Rettungshunde gemeinsam mit ihren Hundeführern auf einem Parcours wie das Suchen und Auffinden von hilflosen Personen funktioniert. Danach stand an der Station der Notfalldarstellung das Schminken von Risswunden auf dem Programm. Mit Dermawachs, Puder und Filmblut konnten realistische Wunden auf den Arm geschminkt werden. Bei der Freiwilligen Feuerwehr der Insel Reichenau hieß es anschließend: „Wasser marsch!“: mit drei verschiedenen Schläuchen durfte der Fußballplatz gewässert werden. Angesichts des schönen Wetters eine willkommene kleine Abkühlung. Das Technische Hilfswerk (THW) machte dann das Anheben schwerer Lasten zum Thema. Mittels Muskelkraft am mechanischen Lastenheber gegen hydraulisch gesteuerte Lastenheber wurde eine Palette mit Sandsäcken und einem Gewicht von ca. ½ Tonne angehoben. Auch der THW-Einsatz-LKW wurde mit pneumatischen Hebekissen angehoben.
Nach diesen vielen Eindrücken ging es für die Schulsanis zum wohlverdienten Mittagessen. Das „Chili con Carne“ schmeckte besonders gut und jeder konnte sich hier stärken. Beim Blutspendedienst erfuhren die Jugendlichen danach spielerisch den Aufbau der Blutbestandteile mittels farbiger Bälle, die sortiert (=zentrifugiert) werden mussten. Die Höhlenrettung thematisierte das Bergen und Transportieren von Verletzten. Die Jugendlichen konnten durch einen aus Turngeräten und Matten gebauten Höhlenkomplex kriechen, sich in eine Rettungstrage einpacken lassen und Lasten über Seilzüge bewegen. An der letzten Station des DRK und JRK durfte u.a. das Funken und das Bergen mittels Trage ausprobiert werden.
Bei der abschließenden Verlosung wurden dann noch zahlreiche Preise unter allen Teilnehmern verlost. So gewann unsere Schulsanigruppe eine Erste-Hilfe-Tasche.
Abschließend gilt ein großes Dankeschön dem Organisationsteam und den über 100 ehrenamtlichen Helfern, die diesen tollen Tag und die vielen Eindrücke so überhaupt erst ermöglicht haben.
 
Bericht: Herr Bauer
 
Zahlreiche Bilder des Ausflugs finden Sie in unserer Fotogalerie.