Schuljahr 2016/2017

Schuljahr 2016/2017

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Vor den Pfingstferien fanden an der Realschule Jestetten erneut die "Tage der Wiederbelebung" statt.
Im Rahmen der landesweiten Initiative "Löwen retten Leben" sollen Jugendliche ab der 7. Klasse wiederholt an speziellen Übungspuppen im Erkennen eines plötzlichen Herzstillstands und dem Durchführen einer Reanimation geschult werden. Das Programm folgt dabei den Leitbegriffen PRÜFEN – RUFEN – DRÜCKEN.
Unterstützt durch die Schulsanis wiederholten die beiden betreuenden Lehrer Frau Schlatter und Herr Bauer mit den Jugendlichen zunächst die notwendigen Schritte: das PRÜFEN des Bewusstseins und der Atmung (Sehen - Hören - Fühlen). Anschließend das sofortige RUFEN des Notrufs (112!) mit der wichtigsten Information (WO?). Danach das korrekte DRÜCKEN (Druckpunkt Mitte Brustbein und Drucktiefe ca. 5 cm) bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
In der nun anschließenden Übung konnten sich die Jugendlichen am Rhythmus passender Hits, wie z.B. "Stayin' Alive" von den Bee Gees orientieren, um so auf die geforderten 100 bpm (Schläge pro Minute) zu kommen, mit der die Kompressionen durchgeführt werden müssen.
Viele Schülerinnen und Schüler, die das Programm bereits zum wiederholten Male absolvierten, bestätigten, dass sie vom letzten Training noch die wesentlichen Inhalte und Maßnahmen wussten und schnell wieder anwenden konnten.
Dies zeigt die Nachhaltigkeit und den Erfolg des Reanimationsprogramms an Schulen.
 
Bericht: Herr Bauer
 
Zahlreiche Bilder der Aktion finden Sie in unserer Fotogalerie.
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Am 9. Mai fuhren alle neunten Klassen mit ihren Religions-/Ethik-Lehrern Frau Piram, Herr Schmid, Herr Niemann und Herr Lauber mit dem Zug nach Zürich und besuchten die größte Synagoge in Zürich. Die Jungen mussten vor dem Betreten der Synagoge eine Kopfbedeckung (Kippa) aufsetzen. Dies ist eine Pflicht, da Männer als stark angesehen werden. Bei Mädchen dagegen spielt die Seele eine wichtige Rolle. Darum müssen sie keine Kopfbedeckung tragen.
Zunächst wurden uns die Räumlichkeiten und die Sitzplätze für die Männer gezeigt. Jeder Jude der Gemeinde hat seinen eigenen Sitzplatz mit Fach, indem z.B. Gebetsbücher gelagert werden. Bei einem Todesfall wird der Sitzplatz in der Familie weitergegeben.
Für die Männer ist es Pflicht, morgens und abends die Synagoge zu besuchen. Frauen dagegen können frei entscheiden, müssen jedoch in der oberen Etage Platz nehmen. Allerdings dürfen sie ihre Haare nicht in der Öffentlichkeit zur Schau stellen und tragen daher oftmals eine Perücke.
Insgesamt besitzt diese Synagoge 15 Thorarollen, die mit einem Tuch bedeckt sind und nicht mit der nackten Hand angefasst werden dürfen. Während des Betens tragen die Männer über dem Rücken einen Tallit (Gebetsmantel), der 5 Knoten und 8 Fäden hat. Diese Zahlen gehören zu den 613 Regeln des Judentums.
Ein kleines Licht, das immer leuchtet, erinnert an die verstorbenen Juden im 2.Weltkrieg. Weitere rote Lichter stehen für die kürzlich verstorbenen Menschen der Gemeinschaft.
Zudem sind in der Synagoge keine Bilder von Gott, keine Kreuze oder Denkmäler vorhanden.
Außerdem erklärte sie uns, dass jeder Jude einen Gebetsriemen (Tefillin) besitzt, der aus schwarzem Leder ist, der die Verbindung zu Gott darstellen soll.
Jeder Sabbat (unser Samstag) wird bei jüdischen Familien mit einem großen Festessen gefeiert.
Ein weiteres Fest ist die Bar Mitzwa/Bat Mitzwa, die man mit unserer Kommunion (katholisch) vergleichen kann. Dabei werden Jungen und Mädchen zu offiziellen Mitgliedern der jüdischen Gemeinschaft.
Auch die Beschneidung (ähnlich wie die Taufe), die bei Jungen im Alter von acht Tagen durchgeführt wird, ist eine wichtige Tradition im Judentum.
Nachdem wir die Besichtigung beendet hatten, fuhren wir wieder nach Hause. Somit ging ein interessanter Tag zu Ende, an dem wir viel Neues gelernt hatten.

Bericht: Maja Isele & Gloria Iampietro (9a)
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Am Donnerstag, den 11.05.2017 waren wir, die Schulsanitäter zu Besuch bei der REGA am Flughafen Zürich. Wir haben uns um 14:00 Uhr am Bahnhof in Jestetten getroffen und sind dann mit dem Zug nach Zürich gefahren. In Zürich angekommen, sind wir mit der Tram weiter zum Flughafen gefahren.
Als wir am REGA-Center angekommen sind, hat uns eine nette Frau begrüßt und hat uns erstmal viele Sachen von früher und heute erzählt. Später haben wir uns in zwei Gruppen eingeteilt, da wir 30 Schulsanitäter waren. Die eine Gruppe durfte sich zuerst die Leitstelle anschauen, während die andere Gruppe sich den Ambulanzjet von innen anschaute. Danach haben wir alle noch ein Gruppenbild vor dem Ambulanzjet gemacht. Wir haben auch noch Mechaniker von der REGA gesehen, die an einem Helikopter den Rotor getestet haben.
Zum Abschluss haben die Schulsani-Sprecher Annkatrin und Janik noch eine Spende in Höhe von 80 CHF aus unserer Eintütaktion als Geschenk der Schulsanitäter an die REGA übergeben.
Es war ein toller Tag !!!
 
Bericht: Amelie und Morena (6b)
 
Zahlreiche Bilder vom Ausflug der Schulsanis zur REGA finden Sie in unserer Fotogalerie.
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Vom 31.03 - 07.04.2017 fand der 1.Teil des Schüleraustausches Jestetten - Clisson statt:

Endlich war es so weit. Um 22.00 Uhr kamen sie nach 15 Stunden Fahrt in Jestetten an. Sie waren sichtlich erschöpft, aber auch sehr gespannt, wie wohl ihre Gastfamilie ist. Darum wurden wir als Erstes den Austauschschülern vorgestellt und Frau Voss und Frau Weiermann begrüßten alle ganz herzlich in der Aula der Realschule. Nachdem alles Wichtige besprochen war, gingen wir mit den Franzosen jeweils nach Hause.
Samstag und Sonntag hatten die Familie Zeit, etwas mit ihren Gastschülern zu unternehmen. Viele gingen zum Rheinfall, zum Munot oder erkundeten einfach ihre Umgebung. Anfangs waren die Franzosen noch recht schüchtern, doch das legte sich schnell, und danach hatte man richtig Spaß mit ihnen.
Am Montag war dann auch schon wieder Schule. Die Austauschschüler besichtigten die Schule und machten eine Ralley durch Jestetten. Dienstag besuchten wir das Zeppelinmuseum in Friedrichshafen und fuhren anschließend mit dem Katamaran „Friedolin“ nach Konstanz und hatten dort Zeit zur freien Verfügung. (siehe unteren Bericht) Am Mittwoch waren wir wieder in der Schule. Die Franzosen backten in der Schulküche Crepes und hatten danach Unterricht mit ihren Gastgebern. Am Abend fand die Abschiedsfeier (Fete d’adieu) beim Käppele in Dettighofen statt, wo wir nochmals Zeit miteinander verbrachten und gemeinsam grillten. Am Donnerstag stand ein großer Ausflug auf dem Plan. Wir gingen in den Europapark! Dies sollte zwar anfangs eine Überraschung für die Franzosen werden, doch das sickerte schnell zu allen durch. Trotzdem hatten wir alle sehr viel Spaß, da von den Austauschschülern noch keiner im Europapark war. Am Besten gefielen ihnen die Achterbahnen. Freitagmorgen hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen. Um 07.00 Uhr trafen wir uns alle, um gemeinsam „Tschüss“ zu sagen. Bei manchen flossen sogar Tränen. Dann fuhren sie um 07.45 Uhr los, und wir gingen in den Unterricht.
Mein Fazit: Es war eine wunderschöne Zeit, die ich nie wieder vergessen werde. Es hat mir sehr Spaß gemacht, an diesem Austausch teilgenommen zu haben. Ich würde es jederzeit wieder machen, da ich nicht nur besser sprechen gelernt habe, sondern auch ein bisschen mutiger und selbstbewusster geworden bin. Es war wirklich eine wunderbare Woche, die viel zu schnell zu Ende ging.
Vielen Dank nochmals an Frau Voss und Frau Weiermann-Schaub, an die Gastfamilien und an alle, die diesen Austausch mit organisiert haben und uns dieses tolle und unvergessliche Erlebnis ermöglicht haben.
 
Bericht: Maja Isele (9a)
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Ausflug nach Friedrichshafen ins Zeppelinmuseum und nach Konstanz
 
Heute, Dienstag, den 04.04.2017, ist der vierte Tag, seit dem die Austauschschüler nun bei uns sind, und es macht riesigen Spaß mit ihnen! Um 07.30 Uhr begann die Schule für alle ganz normal. Die erste Stunde waren die Austauschschüler mit uns im Unterricht dabei. Um 08.15 Uhr trafen wir uns dann im Wintergarten und liefen gemeinsam zum Bahnhof. Um 09.05 Uhr kam der Zug und wir fuhren -mit einmal Umsteigen- nach Friedrichshafen, wo wir um 11.00 Uhr eintrafen. Da die Besichtigung jedoch erst um 12.30 Uhr anfing, hatten wir bis dahin Zeit zur freien Verfügung. Wir schauten uns Friedrichshafen in 5er- Gruppen genauer an, es ist eine sehr schöne Stadt am Bodensee.
Als die Besichtigung dann endlich anfing, wurden wir wieder aufgeteilt: eine Führung war auf Deutsch, die andere auf Französisch, extra für die Austauschschüler. Die Dame, die uns alles zeigte, begann mit dem Aufbau eines Zeppelins. Welche Materialien benötigt man für das Gerippe oder die Außenhaut? Danach ging es weiter mit dem Größenvergleich. Die Länge eines alten Zeppelins und die eines Neuen, sowie zum Vergleich die Länge eines modernen Flugzeuges. Als Nächstes besichtigten wir das Innere der Hindenburg. Dies war der größte Zeppelin, der gebaut wurde (Es war natürlich nicht die echte Hindenburg. Im Museum gibt es einen kleinen Teil, der nachgebaut wurde). Es war sehr interessant zu sehen, dass der Innenraum fast genau so aussah wie in einem alten Passagierschiff. Es gab einen großen Speisesaal, Toiletten, Schlafzimmer und Aufenthaltsräume. Deshalb wurden die Zeppeline „Starluftschiffe“ genannt.
Danach machten wir zwei Versuche: Wie viel kg kann 1 m³ Helium tragen? (Lösung: 1 kg) Wie kann eine Papiertüte fliegen? (Lösung: durch heiße Luft im Innenraum). Anhand eines Fotos erzählte uns die Dame den Untergang der Hindenburg, und dass es nur eine halbe Minute gedauert hat, bis die Hindenburg vollständig verbrannt ist. Dabei sind leider auch 36 Passagiere ums Leben gekommen. Wir sahen noch ein Portrait des Erfinders Ferdinand Adolf Heinrich August Graf von Zeppelin aus Konstanz. Darauf folgte der Aufbau einer Zeppelinhaut und am Schluss sahen wir noch einen alten Motor eines Zeppelins. Wir bedankten uns recht herzlich bei der Dame für die tolle Führung und machten uns auf den Weg zum Ufer des Bodensees.
Nach Konstanz ging es dann um 14.00 Uhr mit dem Katamaran „Fridolin“, das war sehr spannend, nicht nur für die Austauschschüler! Dort angekommen hatten wir Zeit zur freien Verfügung bis um 16.30 Uhr. Einige gingen in das Einkaufszentrum „Lago“, andere bummelten durch die Stadt. Als wir dann mit dem Zug wieder nach Hause fuhren, ging ein sehr schöner aber anstrengender Tag zu Ende.  Um 18.06 Uhr kamen wir erschöpft aber voller neuer Eindrücke am Jestetter Bahnhof an. Uns allen hat dieser Ausflug sehr gefallen!
 
Bericht: Maja Isele (9a)
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Am Donnerstag, den 6.4.17 gingen wir (die Reli-Gruppe von Herrn Bauer) nach Singen in den Weltladen. Nach der ersten Stunde fuhren wir mit dem Zug nach Singen. Zu Fuß gingen wir zum Weltladen. Er befindet sich seit einem ½ Jahr in der Ekkehardstrasse 12. Eine Mitarbeiterin erklärte uns alles und es gab auch Bananenchips sowie weiße, schwarze und braune Schokolade zum probieren.
Der Laden wird von 11- 15 ehrenamtlichen Mitarbeiter/Innen geführt, welche sich alle mindestens 3 Wochenstunden einbringen und meistens Rentner sind. Der Laden ist ein eingetragener Verein und auch viel auf Märkten unterwegs, wie z.B. dem Martini-Markt oder auf Weihnachtsmärkten.
Spielsachen, Musikinstrumente, Schmuck, Maßbänder, Sorgenpüppchen, Schokolade, Chips, das alles und vieles mehr gibt es im Weltladen. Es gibt ca. 800 Weltläden und 4 große Händler.
Die Produkte in diesen Läden sind teurer, da die „Hersteller“ fair entlohnt werden und damit mehr Geld bekommen und sich dann neues Saatgut oder Kurse, in denen man den Bio-Anbau lernt, leisten können.
„Der faire Verkauf nimmt zu!“ so äußerte sich die Verkäuferin des Ladens und vielleicht gibt es ja schon bald faire Produkte an unserer Schule. Dieser Tag war wirklich sehr interessant und jeder kaufte fair gehandelte Produkte.
 
Weitere Infos über den Weltladen gibt es auf www.weltladen.de
 
Bericht: Mara Weßler (6c)
 
Zahlreiche Bilder vom Ausflug in den Weltladen finden Sie in unserer Fotogalerie.

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Am Samstag, den 18.03.17 waren wir, die Schulsanitäter, am 23. Erste-Hilfe-Turnier an der Ferdinand-Porsche-Schule  in Weissach in der Nähe von Stuttgart. Dort zeigen jedes Jahr vierzehn verschiedene Schulsanitätsdienstgruppen ihr Können und Wissen in Erster Hilfe.
Um 7.00 Uhr morgens ging es am Bahnhof in Erzingen los. Während der zweistündigen Autofahrt wurde auch nochmal alles theoretisch durchgegangen. In der Schule angekommen, ging es erst einmal zur Anmeldung. Danach hatten wir noch Zeit etwas zu frühstücken, bevor es dann zur Begrüßung in den Musiksaal ging. Dort konnten wir auch zum ersten Mal den Wanderpokal sehen.
Unser Vormittag startete mit Fortbildungsangeboten. Im ersten Angebot ging es um Krisenmanagement an der Schule. Was für Aufgaben haben Schulsanitäter im Ernstfall? Mit verschiedenen Fallbeispielen hatten wir die Möglichkeit, uns in so eine Lage zu versetzen. In solchen Fällen helfen keine Verbände oder Pflaster, da hilft nur noch betreuen und Trost spenden.
Im zweiten Angebot ging es um das Dreieckstuch. Es wurden nochmal alle wichtigen Funktionen des Allzweck-Verbandes gezeigt. Ob Kopfverletzung, aufgeschürftes Kinn oder ein gebrochener Arm, das Dreieckstuch kann man dafür verwenden.
Im letzten Angebot unseres Vormittags ging es um Unfallabsicherung. Wie viele Warnwesten muss man dabei haben und wo sollten sie sich im Auto befinden? Wie weit muss das Warndreieck vom Auto entfernt stehen? Wo sollte sich der Erste-Hilfe-Kasten befinden?  Auch wenn noch keiner von uns Auto fahren kann, war es doch sehr interessant.
Nach der einstündigen Pause und dem Mittagessen ging es für uns endlich mit den Aufgaben los. Zuerst mussten vier von uns die Gruppenaufgabe bewältigen. Das Szenario war ein Unfall im Werkunterricht. Eine Schülerin ist beim Werken abgerutscht und hatte einen Nagel in der Hand. Eine andere Schülerin wollte Hilfe holen und ist dabei mit dem Fuß umgeknickt. Wichtig war die Absprache, wer welche Aufgaben übernimmt. Aber wir haben die Aufgabe ganz gut gemeistert.
Als Nächstes waren die Einzelaufgaben dran. Wieder mussten vier von uns vier Aufgaben bewältigen, für die wir je nur vier Minuten hatten. Die vier Szenarien waren alle unterschiedlich: eingeklemmte Finger, Schnittverletzung mit dem Cuttermesser, Verbrühung beim Kochen in der Schulkantine und ein Sturz. Natürlich waren wir alle sehr nervös und waren froh, als die Aufgaben zu ende waren.
Als Letztes kam der Theorietest. Wir hatten einen dreiseitigen Fragebogen über Erste Hilfe, den wir in einer gewissen Zeit beantworten mussten. Vorteilhaft war, dass einige von uns im Bus nochmal gelernt hatten.
Unsere letzte Station an diesem Tag war nochmal ein Angebot, indem es um leichte Sprache ging. Unsere Aufgabe war es ein Gesetzesartikel gegen Sklaverei so umzuschreiben, dass es auch Kinder, ältere Menschen oder Behinderte verstehen würden. Danach gab es noch ein Quiz über Behinderte weltweit und in Deutschland.
Zur Siegerehrung ging es wieder in den Musiksaal. Dort bekamen alle Teilnehmer eine Urkunde und ein Bild, das zu Beginn der Veranstaltung geschossen wurde (siehe links). Auch wenn wir nicht gewonnen haben, haben wir unser bestes gegeben und viele neue Erkenntnisse erworben und Neues dazu gelernt. Alles in allem war der Tag sehr spannend und sehr lustig.
 
Bericht: Annkatrin und Samuel (beide 9b)
 
Zahlreiche Bilder vom Erste-Hilfe-Turnier finden Sie in unserer Fotogalerie.

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Am Montag, den 20.02.17 war es soweit, der Kreisentscheid des Lesewettbewerbs stand an.
Zusammen mit meiner Freundin Nora und meiner Mutter warteten wir auf Herr Lauber, der uns freundlicherweise in Lottstetten abholte.
Gemeinsam fuhren wir nach Bad Säckingen zur Werner-Kirchhofer-Realschule. In der Schule erkannte man gleich, wo der Wettbewerb stattfand, da vor dem Musiksaal zahlreiche Kinder mit einem Buch in der Hand warteten. Pünktlich um 9.00 Uhr wurden alle Anwesenden begrüßt und die Regeln sowie der Ablauf des Tages erläutert. 16 Kinder nahmen am Wettbewerb teil. Jeder hatte 3 Minuten Zeit, seinen mitgebrachten Text vorzutragen. Ich las aus dem Buch „Die Schule der magischen Tiere“ von Margit Auer vor.
Als alle Kinder vorgelesen hatten, zog sich die Jury, die aus einer Deutschlehrerin, einer Büchereimitarbeiterin, der dortigen Schulrektorin und einem Poetry Slammer bestand, zur Beratung zurück. Solange durften wir uns mit Getränken, Brezeln, Äpfeln.... vom Buffet stärken.
Mit einiger Verspätung kehrte die Jury zurück und verkündete die 5 Finalisten. Sie betonten mehrmals, wie schwer ihnen diese Entscheidung gefallen war.
Leider kam ich nicht unter die ersten Fünf. Jedoch ist dies auch nicht weiter schlimm, schließlich ist es schon ein Erfolg, seine Schule als Schulsieger vertreten zu dürfen. Nun lasen die Finalisten je 2 Minuten aus „Hüter der Erinnerung“ von Lois Lowry – einen ihnen bisher unbekannten Text – vor. Nachdem sich die Jury erneut beraten hatte, fand die Siegerehrung statt. Ich finde, der Sieger gewann diesen Wettbewerb zurecht. Er las wirklich hervorragend. Jeder Teilnehmer bekam eine Urkunde und ein Buch überreicht. Dann fuhren wir wieder heim.
Die Teilnahme am Wettbewerb hat mir Spaß gemacht. Es war spannend den anderen Kindern zuzuhören. Ich fand es jedoch etwas schade, dass ich meine erreichte Punktzahl nicht erfahren und sich nicht jeder Teilnehmer beim Vorlesen eines Fremdtextes präsentieren durfte.
 
Bericht: Mara Weßler (6c)
 
Zum Schluss möchte ich euch noch das spannende Buch, welches ich bekam, empfehlen. Es heißt: KNIETZSCHE und das Hosentaschen-Orakel und ist beim Mixtvision-Verlag erschienen.

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Auch in diesem Schuljahr sind die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen der Realschule Jestetten ausgeschwärmt, um in einem fünftägigen BORS-Praktikum (Berufsorientierung der Realschule) die Luft des Berufslebens zu schnuppern.
Dieses Praktikum soll vor allem diejenigen Schüler bei der Berufswahl unterstützen, die nach dem Abschluss der mittleren Reife in Klasse 10 keine weiterführende Schule besuchen, sondern den Weg in eine Berufsausbildung gehen möchten.
Doch auch für diejenigen Schüler, die später noch ein weiterführendes Gymnasium, ein Berufskolleg oder ein Berufsfachschule besuchen möchten, ist dieses fünftägige Praktikum ein Gewinn.
Dank der Bereitschaft vieler Firmen der hiesigen Region wie auch der nahe gelegegen Schweiz konnten alle 77 Schülerinnen und Schüler der Realschule interessante Einblicke in die unterschiedlichsten Ausbildungsberufe, Firmen und Betriebe erhalten.
Im Gemeinschaftskunde- und Deutsch-Untericht hatten die BORS-Praktikanten zuvor gelernt, wie ein Bewerbungsschreiben und ein Lebenslauf aussehen muss, wie man sich in einem Betrieb zu verhalten hat, was von ihnen erwartet wird, und so konnten und mussten sich die Schüler anschließend selbstständig um ihren Wunsch-Praktikumsplatz bemühen.
So vielfältig wie die Berufswelt selbst waren denn auch die von den Schülern ausgesuchten Stellen. Darunter waren Arzt- und Zahnarztpraxen, Physiotherapeuten, Architekturbüros, Apotheken, Augenoptiker, Schreiner- und Elektrobetriebe ebenso wie Kindergärten, Kliniken, Gastronomie, Banken, Baufirmen und Rathausverwaltungen.
Einblicke in die Arbeitswelt gewährten den Schülern auch KFZ-Werkstätten, Einzelhändler, Friseure oder auch der Flughafen Zürich. Alle Schüler wurden an ihren Schnupper-Arbeitsplätzen von den betreuenden Lehrkräften der Realschule besucht, die dabei selbst Einblick in die Ausbildungsbetriebe nehmen konnten und sich dabei herzlich für das Engagement der Firmen bedankten.
Im Anschluss an das Praktikum müssen alle BORS-Praktikanten eine schriftliche Dokumentation über ihre Erfahrungen im Arbeitsalltag des besuchten Betriebes erstellen und im Rahmen einer Präsentation in der Klasse darüber berichten. Hierfür erhalten sie eine Note und ein Zertifikat, das auch einer künftigen Bewerbungsmappe beigelegt werden kann. Viele Arbeitgeber kennen mittlerweile dieses Zertifikat und legen großen Wert darauf. Sowohl die Lehrkräfte wie auch die beteiligten Firmen waren erfreut über das Interesse und Engagement der teilnehmenden Schüler, denen die gesammelten Erfahrungen bei der Berufswahl sicher von großem Nutzen sein werden.
 
Bericht: Herr Haußmann

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Ein Schulbus, der eine Vollbremsung macht und Schüler, die sich im Bus krampfhaft festklammern, um nicht zu stürzen und nach vorne an die Frontscheibe zu donnern. Diese Beobachtung konnte man an zwei Unterrichtsvormittagen in Jestetten an der Realschule machen.
Glücklicherweise war dies aber keine unfallträchtige Situation, sondern Bestandteil des so genannten Busfahrtrainings, welches mit allen Fünftklässlern der Realschule durchgeführt wurde. Dieses Training fand im Rahmen der landesweiten Verkehrssicherheitsaktion „Gib Acht im Verkehr“ statt.
Um den jungen Fahrgästen die „Bus fahren – aber richtig“ genannte Aktion näher zu bringen, war die Polizei ins Schulhaus gekommen. Im Rahmen eines einstündigen Theorieteils wurden die Schülerinnen und Schüler von den Waldshuter Verkehrspolizisten Michaela Jehle und Jürgen Spill über die besonderen Gefahrensituationen beim Busfahren aufgeklärt. Inhalte dieser Schulstunde waren etwa die Verkehrsregeln, das korrekte Verhalten im Bus, die Gefahren des Drängelns oder auch Sachbeschädigungen durch Vandalismus. Nach der Bewusstmachung und Sensibilisierung für diese Themen ging es, zusammen mit den jeweiligen Lehrkräften der vier fünften Klassen, Peter Niemann, Katharina Späth, Martina Fuchs und Renate Weiermann-Schaub, auf die Straße vor dem Schulgebäude. Dort wurden fahrpraktische Demonstrationen gezeigt und Übungen im und am Bus durchgeführt. Hierzu war eigens der Busunternehmer Andreas Griesser mit seinem 18 Tonnen schweren Omnibus gekommen. Er demonstrierte auf der, an diesem Tag für den Straßenverkehr gesperrten, Straße eindrücklich, wie weit ein Bus beim An- und Wegfahren an einer Haltestelle mit dem Heck ausschwenkt. Den Schülern wurde damit bewusst gemacht, wie wichtig ein ausreichender Sicherheitsabstand zur Straße und Bushaltestelle ist. Um einen Eindruck davon zu bekommen, welche Bereiche rings um einen solch großen Bus vom Fahrer tatsächlich eingesehen werden können oder eben auch nicht, durften alle Fünftklässler auf dem Fahrersitz Platz nehmen und den so genannten toten Winkel „erfahren“.
Andreas Griesser informierte über die zulässige Anzahl an Sitz- und Stehplätzen, erklärte den Unterschied zwischen dem Reisebus- und dem Linienbusverkehr, zeigte die Festhaltemöglichkeiten und Sicherheitseinrichtungen in seinem Bus, wie etwa den Nothammer, und mahnte die notwendige Ordnung an. So gehören Schultaschen und Rucksäcke unter den Sitz oder zwischen die Beine gestellt, da diese, im Flur stehend, ein großes Gefahrenpotential darstellen.
Eindrücklich für die interessierten Fünftklässler war, wie viel mehr Zeit das Einsteigen in den Bus kostet, wenn man drängelt, anstatt sich geordnet in einer Reihe anzustellen und einzusteigen. Klassenlehrerin Renate Weiermann-Schaub stellte sich mutig zur Verfügung, um zu zeigen, dass ein Einquetschen in eine Bustür unmöglich ist. Mittels Sensoren wurde sie „bemerkt“ und die Tür öffnete sich sofort wieder und sie konnte unverletzt aussteigen.
Am beeindruckendsten für alle Fünftklässler und deren Lehrer waren die Brems-Demonstrationen, bei denen der Bus mit 20 km/h und 30 km/h bis zum völligen Stillstand abgebremst wurde. Die im Bus sitzenden oder auch stehenden Schüler spürten dabei die enormen Kräfte, die beim Bremsen frei werden. Sie verstanden nun, wieso es so wichtig ist, sich stets gut festzuhalten oder auch, dass man an einer Bushaltestelle oder entlang der Straße nicht rumtollen oder gar Mitschüler schubsen sollte, so dass ein Fahrzeug gezwungen wäre, abrupt zu bremsen.
Diese jeweils 2 Schulstunden pro Klasse waren für die Schüler sehr lehrreich und diese wissen nun um das korrekte Verhalten an der Bushaltestelle und im Bus, dem Verkehrsmittel Nummer 1 auf deren Schulweg.
Schulleiter Peter Haußmann dankte nach diesen zwei Unterrichtsvormittagen im Namen der Schüler und Lehrkräfte den beteiligten Polizeibeamten Michaela Jehle und Jürgen Spill, wie auch dem Busunternehmer Andreas Griesser für die Durchführung dieses Busfahrtrainings, das in den kommenden Schuljahren zum festen Bestandteil in allen fünften Klassen werden soll.
 
Bericht: Herr Haußmann
 
Zahlreiche Bilder vom Busfahr-Training finden Sie in unserer Fotogalerie.

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Die Realschule Jestetten hatte am Donnerstagabend, den 19. Januar, zu ihrem traditionellen Neujahrskonzert eingeladen und eine beeindruckend große Zahl an Gästen war dieser musikalischen Einladung gefolgt. Unter den geladenen Gästen fanden sich die Jestetter Bürgermeisterin Ira Sattler und ihre Dettighofener Amtskollegin Marion Frei, die ehemaligen Schulleiter Karl-Hellmuth Jahnke und Horst Weible mit ihren Gattinnen, wie auch der Schulleiter der Partner-Realschule aus Stühlingen, Felix Lehr, die Schulleitung der „Schule an der Rheinschleife“, Hans Strittmatter und Irmgard Bäumle, und die kommissarische Schulleiterin der GS Grießen, Frau Bartz. Auch Pfarrerin Krause, zahlreiche Gemeinderätinnen und –räte, wie auch etliche Musikvorstände und Musiker der vielen Musikvereine der Region waren gekommen. 
Schulleiter Peter Haußmann verlieh in seinen Begrüßungsworten seiner großen Freude Ausdruck darüber, dass die Halle bis auf die letzten Plätze randvoll gefüllt war und überließ sodann das Feld den Musikerinnen und Musikern. Und mit fulminanten Klängen von 5 Trompeten und einer Pauke begann denn auch das Konzert sehr eindrucksvoll. Unter der Leitung des Musiklehrers der Musikschule Schwarzwald, Georg Boller, zeigten dessen Musikzöglinge Johanna Altenburger, Lena Kauffeldt, Lara Wessolowski, Tobias Schulze und Nico Binkert, an ihren Trompeten großes Können. Begleitet von Georg Boller an der großen Pauke spielten sie „Zwei Aufzüge für Trompeten und Pauken“ nach Luigi Gordigiani.
Im Anschluss daran übernahm die Musiklehrerin und Leiterin der Bläserklassen der Realschule, Nicole Markhardt, die Moderation des musikalischen Abends. Aufgeregt warteten denn auch schon die Schülerinnen und Schüler der Bläserklasse 5 auf ihren ersten großen Auftritt vor einem so großen Publikum. Bravourös meisterten sie ihre Aufgabe und die Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten sich beeindruckt von dem schon großen Können der Jungmusiker. Obwohl diese erst seit kurzem ihre Instrumente beherrschen, spielten sie frisch und mutig auf und gefielen mit „Ist ein Mann in Brunnen g’fallen“, der „Kuckuck“ ertönte, man wanderte mit „Hänsel und Gretel“ musikalisch durch den Wald und „Hänschen klein“ ging melodisch durch die  Welt. Und selbst ein Weihnachtslied, da von den Schülerinnen und Schülern vor Weihnachten so gern gespielt, fehlte nicht und so konnten sich die Zuhörerinnen und Zuhörer mit „Jingle Bells“ nochmals in die Weihnachtszeit zurückversetzen lassen.
Dass die Schülerinnen und Schüler einer solchen Bläserklasse innerhalb nur eines Jahres enorme Fortschritte an ihren Instrumenten machen, zeigten im Anschluss daran die Musiker der Bläserklasse 6. Mit dem fetzigen Soundtrack des berühmten „Rocky“-Films namens „Eye of the tiger“ zeigten sie ein eindrucksvolles Klangvolumen. Nicole Markhardt verwies mit druchaus berechtigtem Stolz auf die schon zahlreichen Auftritte der jungen Musiker, etwa bei „BW Musix“ in Balingen oder bei „Euro-Musique“ im Europa-Park Rust und dirigierte anschließend den „Sebastian Choral“. Mit dem fetzigen Sound von „Guantanamera“ und dem „Power-Rock“ waren die Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen und Mitklatschen aufgefordert, welchem die Gäste auch begeistert folgten.
Sarah Raif an der Tuba und Maximilian Armbruster an der Posaune wurden mit großem Applaus für ihren Duo-Auftritt des Stückes „Mickey Mouse“ belohnt.
Die Musiklehrerin Nicole Markhardt ist aber nicht nur die Leiterin der beiden Bläserklasen der Realschule, sondern auch die Dirigentin des Jugendorchesters DALJ, in welchem Jungmusiker aus Dettighofen, Altenburg, Lottstetten und Jestetten ihren weiteren musikalischen Weg gehen und gefördert werden können. Dieses von Nicole Markhardt mitgebrachte Ensemble spielte mit Begeisterung das Lied „Superspy“ von Luigi di Ghisallo. Das bekannte Stück „I’m a Believer“ und das klangstarke „Dynamite“ zeigten das hohe musikalische Niveau dieses Jugendorchesters.
Der Höhepunkt des kurzweiligen musikalischen Abends war dann der gemeinsame Auftritt aller Jungmusikerinnen und Jungmusiker. Die Bläserklassen 5 und 6 gesellten sich zum Jugendorchester DALJ dazu und gemeinsam liefen sie zur musikalischen Höchstform auf. Die Zuhörer bedankten sich mit einem rieisgen Applaus für deren Stück „Siyahamba“, arrangiert von Luigi di Ghisallo, bei welchem die Musiker zeigten, dass sie zudem noch sehr gut singen können.
Schulleiter Peter Haußmann freute sich mit den Besucherinnen und Besucher über das imposante Bild der vielen Jungmusikerinnen und –musiker, die mit ihrer enormen Freude und Spiellust diesen Abend zu einem schönen Erlebnis gemacht hatten. Mit Geschenken bedankte sich Peter Haußmann bei den Musiklehrkräften Nicole Markhardt, Ute Meißner und Georg Boller für deren großes Engagement für diesen Abend, und vor allem bei den Schülerinnen und Schülern für ihre hervorragenden Leistungen. Im Anschluss blieben zahlreiche Besucher noch in der Halle, in der sie vom Förderverein der Realschule mit Speis und Trank bewirtet wurden, um mit den Schülerinnen und Schülern und gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Der Spendenerlös dieses Abends, auch dies eine schöne Tradition dieses Neujahrskonzerts, geht erneut einem sozialen Zweck zu. In diesem Jahr wird die Aktion „Kinderherzen“ von Christa Fritschi aus Rielasingen unterstützt, bei der herzkranken Kindern aus Afrika lebensnotwendige Herzoperationen ermöglicht werden.
 
Bericht: Herr Haußmann
 
Zahlreiche Bilder vom Neujahrskonzert finden Sie in unserer Fotogalerie.

 

 

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